Darf/muss der Roboter ins WLAN?Fragen zur IT-Safety von Robotern
- Gerald Grossbauer

- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Heute gehe ich auf eine oft gestellte Frage ein: darf, soll bzw. muss der Reinigungsroboter in das firmeninterne WLAN, um zu funktionieren. Gleich vorab die Antwort: nein! Er kann auch offline betrieben werden. Aber setzen wir uns mit der Thematik ein wenig genauer auseinander:
Vor allem die IT-Abteilungen großer Unternehmen konfrontieren die Entscheider mit Rückfragen, die für eine Bestellung von Relevanz sind. Verständlich, denn ihnen ist bewusst, dass jene hochprofessionellen Reinigungs- oder Serviceroboter mit RGB-Kameras und Sensorik ausgestattet sind. Und man möchte sicherstellen, dass diese KI-Genies nicht Personen oder etwa die Werksumgebung aufzeichnen.
Grundsätzlich markieren die Geräte mittels Punkten und Linien die Konturen von Räumen und das, das in Bewegung ist (siehe auch die Bilder in diesem Blog-Beitrag). Wenn Sie ein Gerät erwerben, wird von einem Techniker durch ein "Mapping" die Umgebung mit dem Gerät erfasst. Die dann erstellten "Maps" befinden sich auf dem Gerät und können auch auf eine DSGVO-konforme und in Europa befindliche Cloud des Herstellers geladen werden, dies ist jedoch nicht verpflichtend und obliegt Ihnen. Der Vorteil, die Daten in der Cloud abgelegt zu haben, liegt in der Übertragung auf ein neues Gerät, sofern dies etwa aufgrund eines Geräteaustauschs notwendig wird.
Im WLAN, offline oder mit SIM-card-Verbindung
Jeder Roboter aus unserem Angebot kann von Ihnen in einem WLAN, offline oder mittels einer lokalen Verbindung via SIM-card betrieben werden, alle Geräte verfügen über Einsteckplätze für SIM-cards. Wenn Sie Ihren Roboter über eine App mit Tablet oder Mobiltelefon steuern wollen, ist die SIM-card-Verbindung oder die Einbindung in das WLAN erforderlich. Eine Verbindung via Hotspot oder WLAN ist auch dann notwendig, wenn eine Supportleistung über Fernzugriff angefordert wird. Dafür reicht jedoch der kurzzeitige Zugriff. Wir kennen Einzelfälle aus besonders sensiblen Branchen, für die das jeweilige Gerät dann für den externen Zugriff in eine Abstellkammer geschoben wird.
Hohe Sicherheitsvorkehrungen, Penetration-Tests, IT-Safety-Sheets
Sie dürfen davon ausgehen, dass die Hersteller allergrößten Wert auf die Betriebssicherheit ihrer Geräte legen. Die Anbieter stellen auch Unterlagen zur Verfügung, die den IT-Experten in den Unternehmen bzw. Organisationen nachvollziehbar erklären, wie sie selbst für Sicherheit sorgen. Der Branchenleader Gausium Robotics etwa stellt uns auf Anfrage sog. Penetration-Tests zur Verfügung. Wir haben Kunden, die bereits selbst mithilfe der im Penetration-Test vorhandenen Unterlagen dann diese Daten intern live geprüft haben. Und dann grünes Licht gegeben haben für den Einsatz im firmeneigenen WLAN. Und so weit ich weiß, werden bei allen unseren Kunden die Geräte in das WLAN gelassen.
Alles zu unseren Reinigungs- und Servicerobotern: https://www.misterblue.at/bluerobotics










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