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Service-Roboter richtig einsetzen

Ich widme mich ja schon seit einiger Zeit den Einsatzgebieten von Robotern in der Hotellerie bzw. Gastronomie. Und mit zunehmender Erfahrung mit diesem Thema kristallisieren sich die Faktoren hinaus, auf die es bei der (Kauf-)entscheidung ankommt:


1. Was will ich damit tun?


Die Vorstellungen zur Nutzung von Robotik sind unterschiedlich. Während die einen den Roboter ausschließlich zur Rückfahrt mit schmutzigem Geschirr nutzen möchten, soll er bei anderen KellnerInnen beim Servieren helfen. Wieder andere lassen Getränke direkt zum Tisch fahren. Die einen setzen ihn nur drinnen ein, während andere auch gerne den Roboter (auch) im Außenbereich einsetzen möchten. Und damit stellen sich Fragen rund um die Wahl und die Anzahl der Geräte. Denn in sehr großen Einheiten kann es sinnvoll sein, mehr als ein Gerät einzusetzen, um sie in ihren jeweiligen Bereichen einzusetzen. Das mag zwar für's Erste teurer klingen, ist es bei richtigem Einsatz Ihrer MitarbeiterInnen jedoch nicht.


2. Für welchen Zweck ist welches Gerät das Beste?


Der Vorteil, den wir zur Verfügung haben: wir können nicht nur ein Gerät anbieten. Einerseits gibt es Roboter, die Katzengesichter machen und sprechen können (beide Funktionen können deaktiviert werden), andere dafür schaffen eine höhere Traglast. Und wieder andere eignen sich im Außenbereich besser, weil sie weniger empfindlich sind, was Sonneneinstrahlung betrifft. Auch im Design unterscheiden sie sich. Wir haben Kunden, die ein schlichtes Design, das eher einem fahrbaren Möbel entspricht, bevorzugen. Andere mögen das liebliche Katzengesicht. Und auch die relativ puristische Version eines Geräts mit wenig Verkleidung, dafür noch leichterem Zugriff auf darauf befindliches Geschirr, hat seine Freunde. Wieder andere bestellen eine Verkleidung oder wünschen sich die Auskleidung in den eigenen Firmenfarben. Fazit: wir klären mit Ihnen Ihren Bedarf und Ihre gewünschte Nutzungsanwendung, um für Sie das optimale Produkt vorzuschlagen. Und wir können mittlerweile auch mit Erfahrungen, was Use-cases betrifft, dienen.


3. MitarbeiterInnen schon im Vorfeld einbeziehen und die Nutzung planen


Es wird wohl keine Doktorarbeit werden müssen, aber eine Planung, die klärt, wofür der/die Roboter wirklich eingesetzt wird/werden, ist unabdingbar. Service-Kräfte lieben ihn, sie erkennen sehr schnell, dass der Roboter nicht dazu dient, sie zu ersetzen, sondern dass Aufgaben anders verteilt werden können. Trotzdem - so meine Erfahrung - ist es von Vorteil, wenn bereits vor dem ersten Präsentationstermin, hu dem ich mit dem Roboter bei Ihnen erscheine, die MitarbeiterInnen Bescheid wissen, um etwaige Ängste a la "macht der jetzt meine Arbeit" umgehend zu zerstreuen. Ich erlebe es immer wieder, dass der Bann in wenigen Augenblicken gebrochen ist, wenn die Symbiose zwischen Mensch und Maschine kurz erklärt wird. Weiters habe ich selbst als Gast in einem Restaurant erlebt, dass ein Roboter von manchen MitarbeiterInnen genutzt wurde, von anderen nicht (so hat es mir selbst eine Servierkraft nach Rückfrage bestätigt). Das ist natürlich nicht im Sinne der Sache.





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